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Wie geht denn sowas???

Donnerstag, 4. März 2010 22:03

Heute Morgen komme ich gegen 11 Uhr auf den Hauptbahnhof in Karlsruhe und sehe diese Verspätungsmeldung (obere Zeile):

IC 2065 kommt als IC 2164 aus Nürnberg (ab 5:37) und fährt dann um 9:07 zurück. Zwischen Nürnberg und Karlsruhe gibt es einen 2-Stunden-Takt. Kann mir mal einer erklären, wie da 5 Stunden Verspätung zusammenkommen?

Thema: DB AG, Schwachsinn, Tagesgeschehen | Kommentare (0) | Autor: pfothograph

Tücken einer Bahnfahrt

Donnerstag, 27. August 2009 15:24

Heute vor einer Woche kamen wir (wie sich das gehört: mit dem Zug) aus Tirol zurück. Eine Woche habe ich gewartet, um die zugtechnischen Ereignisse dieses Tages möglichst emotionslos in die Tasten zu geben. Dennoch …
Abfahrt war in Jenbach, wo EC 108 aus Verona mit angesagten 10, angezeigten 12 und tatsächlichen 17 Minuten Verspätung abfuhr. Das lässt mich darauf schließen, dass die Verantwortlichen des KIS (Kundeninformationssystem) in Österreich bei ihren deutschen Kollegen ausgebildet wurden (auch das komplette Verschweigen eines Verspätungsgrundes spricht dafür). Die deutsche Ansage bat “um Verständnis”, die englische hingegen um “apologize”. Aber wahrscheinlich genügt dem erfahrenen Nutzer der Bahn in Österreich der Hinweis, dass der Zug aus Italien kommt.
Damit waren in München der Anschluss an den durchgehenden Zug IC 2260 nach Karlsruhe und auch die darin reservierten Plätze beim Teufel. Aber knapp 45 Minuten später gab es ICE 516, den wir nehmen konnten, um dann in Stuttgart in IC 2066 umzusteigen. Damit wären wir genau eine Stunde später zuhause angekommen.
Aber jede seriöse Planung wird vor der Bahn-Realität in kurzer Zeit zur Makulatur: DBAGBahn hatte es sich wohl an diesem Tag in den Kopf gesetzt, ein ganzes Arsenal an Verspätungsgründen abzuarbeiten. Es begann damit, dass wegen eines liegengebliebenen Zuges die Strecke nur eingleisig befahrbar war. Kurz nachdem wir die bedauernswerte S-Bahn passiert hatten, kam der Zug wegen einer “Signalstörung” zum Halten. Und am Schluss ließ eine “Weichenstörung” kurz von Stuttgart die Verspätungsminuten so wachsen, dass uns immerhin noch IC 2364 als Anschlusszug blieb. Der war dann ziemlich pünktlich in Karlsruhe.

Fazit: Abfahrt +17, Ankunft +98 Minuten – danke DB!

Thema: DB AG, Tagesgeschehen | Kommentare (0) | Autor: pfothograph